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 Thema: Multiswitch mit Einspeisung DVB-C

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RentnerSat

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BeitragVerfasst am: 30.8.2019, 09:41    Multiswitch mit Einspeisung DVB-C Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Zusammen,

ich habe eine Sat-Anlage (8 Teilnehmer, 2x 4fach LNB für Astra und Eutelsat).
Bisher wurde über einen (uralt-)Multiswitch das analoge Kabel über den terestrischen Eingang eingespeist.
Seit der Umstellung auf DVB-C und nachdem der Switch gegen einen jüngeres Model ausgetausch wurde, können wir nur noch Sat nutzen.
(Gut, wir haben das Kabel nicht oft genutzt, möchten aber auch nicht darauf verzichten)

Gibt es einen Multiswitch welcher die Einspeisung von DVB-C unterstützt?
Denn parallel eine Verkabelung für DVB-C im Haus möchte ich mir ersparen.

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Michael

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BeitragVerfasst am: 31.8.2019, 12:12    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo RentnerSat,

da der Frequenzbereich von DVB-C dem des alten terrestrischen Funks entspricht sollte es eigentlich möglich sein zumindest TV- und Radiosender über die Satanlage mit terrestrischer Durchleitung zu übertragen. Probleme könnte es geben, wenn zusätzlich der Rückkanal gebraucht wird, z.B für Internet und Telefon.

Wichtig ist es Dosen zu verwenden, die die Frequenzen von DVB-S und DVB-C sauber trennen können.

Gruß Michael

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RentnerSat

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BeitragVerfasst am: 1.9.2019, 11:31    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Michael,

danke für deine Antwort.
Ja das hatte ich auch gedacht, dass das gehen sollte.
Nur weicht hier leider die Praxis von meiner Vermutung/Hoffnung ab.
Ob es nun an dem neuen Switch (PMSE 9/8 HQ NT 47-2200MHz) oder der Umstellung auf DVB-C liegt kann ich nicht sagen.

Am Eingang (terestrisch) liegt jedenfalls ein einwandfreies DVB-C Signal an und am Ausgang des Switch ist kein DVB-C Programm mehr empfangbar.
Träger und Pegel scheinen vorhanden zu sein, nur kein Bild und Ton.

Da bin ich aber schon zu lange raus und habe da eleider keine Fachkenntnis hinsichtlich Sinalverarbeitung, Laufzeiten etc. was da ggf. im Switch das DVB-C Signal "unbrauchbar" macht.

Hätte ja auch kein Problem einen neuen/anderen Switch zu kaufen (wenn ich wüsste dass er funktioniert), aber auf gut Glück ist das etwas zu aufwändig.

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Dipol

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BeitragVerfasst am: 8.9.2019, 20:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« RentnerSat » hat folgendes geschrieben:
Am Eingang (terestrisch) liegt jedenfalls ein einwandfreies DVB-C Signal an und am Ausgang des Switch ist kein DVB-C Programm mehr empfangbar.
Träger und Pegel scheinen vorhanden zu sein, nur kein Bild und Ton.

Bei einem intakten Multischalter sind auch am Ausgang Träger und Pegel vorhanden. Mit aktiver Terrestrik können die Signale durch Übersteuerung unbrauchbar werden, bei passiver Terrestik reicht dafür Verteildämpfung aus.

« RentnerSat » hat folgendes geschrieben:
Da bin ich aber schon zu lange raus und habe da eleider keine Fachkenntnis hinsichtlich Sinalverarbeitung, Laufzeiten etc. was da ggf. im Switch das DVB-C Signal "unbrauchbar" macht.

Multischalter leiten Signale durch und "erkennen" weder in der Sat.-ZF noch der Terrestrik, ob sie analog oder digital sind. Die "Verarbeitung" beschränkt sich somit auf Verstärkung oder Dämpfung.

Eine plausible Erklärung wäre, dass der alte Multischalter terrestrisch aktiv war und aus dem neuen bei geschätzt 16 dB Dämpfung zu wenig Pegel aus den Sternleitungsports heraus kommt.

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RentnerSat

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BeitragVerfasst am: 12.10.2019, 20:33    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hat leider etwas gedauert, aber ich habe jetzt mal ein Messgerät angeschlossen und Bilder gemacht.
1. Multiswitch
2. Signal am terrestrischen Eingang
3. Signal am Ausgang

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BeitragVerfasst am: 12.10.2019, 22:16    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« RentnerSat » hat folgendes geschrieben:
Hat leider etwas gedauert, aber ich habe jetzt mal ein Messgerät angeschlossen und Bilder gemacht.
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Ein Messegerät, welches diesen Namen auch verdient, misst die Antennenpegel in kalibrierten dB(µV), auch dBµV geschrieben. Welchem Spannungspegel in dB(µV) die 94 und 0 "Prozent" entsprechen und was in den MS rein und raus gehen, bleibt somit offen.

Nachdem in der Bedienungsanleitung und auf dem Label zwar die Durchgangs-/Verteildämpfung für Sat.-ZF mit 0 dB ausgewiesen ist, die für Terrestrik aber top secret zu sein scheint, bin ich aus Zufall auf diese Google-Werbung gestoßen, wonach die Terrestrik passiv ist und 13 dB Durchgangsdämpfung haben soll.

Wenn die 13 dB stimmen und somit der terrestrische Pfad passiv arbeitet, schließt meine Glaskugel eine Übersteuerung des max. zulässigen Ausgangspegels von 95 dB(µV) aus und vermutet einen Defekt des terrestrischen Pfads, wie insbesondere eine Zerstörung der F-Eingangsbuchse für die Terrestrik durch zu langen Mittelleiter.

EXTREMFALL: Ein Kunde des Satshop Heilbronn hatte es in seinem fachlichen Unverstand sogar fertiggebracht an einem JULTEC-HQ-Multischalter mehr als die Hälfte ALLER F-Buchsen zu schrotten.

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RentnerSat

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BeitragVerfasst am: 13.10.2019, 13:53    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Danke für Deine Antwort.
Aber sind nicht die 81,9dBµV (RF Level) der Spannungspegel bei den 94%?

Hm, dann ist das Ding wohl wahrscheinlich kaputt.
Ich habe mal nach Ersatz geschaut und u.a. auf die drei aufmerksam geworden:

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Die beiden ersten scheinen aktive zu sein. Gibt es was, was gegen einen der beiden spricht?
Der Dritte kann wohl aktiv/passiv.

Den Jultec JRM0908T habe ich mir gerade mal angesehen, macht nen guten Eindruck, liegt aber auch bei fast dem doppelten Preis.
Ich gebe ja auch gerne ein paar Euro mehr aus wenn es Sinn macht. Was hat z.B. der JRM für Vorteile den anderen gegenüber?

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BeitragVerfasst am: 13.10.2019, 18:47    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« RentnerSat » hat folgendes geschrieben:
Danke für Deine Antwort.
Aber sind nicht die 81,9dBµV (RF Level) der Spannungspegel bei den 94%

Richtig! Ich war so auf die unsinnigen Prozent fokussiert, dass ich die Spannungspegel-Anzeige übersehen hatte. Sorry, mein Fehler!

Ausgehend von glaubhaften 13 dB Durchgangsdämpfung müssten bei intaktem Multischalter an allen Sternleitungsausgängen 81,9 dBµV - 13 dB = 68,9 dBµV anstehen, folglich ist am Schalter etwas faul.
  • Schalter 1 ist mit nur 3 dB Durchgangsdämpfung auf CATV aktiv, die nominal 83 dBµV Betriebspegelgrenze beziehen sich vermutlich auch nach EN 60728-3 auf 2 Kanäle und nicht auf Vollbandbetrieb, womit das zulässige Limit 12 dB niedriger läge. Die 22 kHz-Generatoren sind bei einem Quatro-LNB nutzlos, ziehen aber Strom.
  • Schalter 2 ist mit 4 ... 2 dB auf CATV ebenfalls aktiv und von den 93 dBµV Betriebspegel sind definitiv 12 dB für Vollbandbetrieb abziehen.
  • Schalter 3 ist wahlweise aktiv oder passiv zu betreiben und sollte aber nur passiv betrieben werden.

Der JULTEC JRM 0908T hat als einziger zugesichertes Class A-Schirmungsmaß nach Norm, bei den anderen ist es fraglich ob sie überhaupt Class B aufweisen. Nur der weist auch für BK-Betrieb wichtige 35 dB Port-to-Port-Entkopplung aus, andere Anbieter beschränken sich auf Entkopplung nur zwischen den Sat.-Ebenen oder geben sie erst gar nicht an. Nur der JRM halt einen DC-DC-Wandler, wodurch die Stromaufnahme von LNB + Multischalter niedriger ist als Stromfresser-LNB allein haben,was ein Netzteil überflüssig macht.

Jultec-Qualität ist vom Gehäuse über die F-Buchsen bis zu den verwendeten Bauteilen (KEINE alternden Elkos!) vom Feinsten. Ich selbst habe noch keinen JULTEC-Ausfall erlebt. Mit zu langen Mittelleitern kann man aber auch diesen HQ-Schalter schrotten. Der ist m. E. als Referenzklasse jeden Euro wert, den er mehr als Blechbüchsen-Schalter überwiegend asiatischer Fertigung kostet.

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BeitragVerfasst am: 24.10.2019, 15:34    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

so nach länger Zeit kann ich mal wieder ein Update geben.

Ich habe jetzt mal zwei weitere Schalter getestet mit dem Ergebnis, einer funktionierte der zweite nicht (zumindest auf den ersten Blick).

Durch Zufall habe ich aber dann bemerkt, dass am Ausgang des zweiten Schalters ein DVB-C-Signal ankommt, wenn ich am terrestrischen Eingang nur Kontakt mit dem Leiter habe (also Schirmung hat keinen Kontakt).

Mit dieser Erkenntnis habe ich dann den alten Schalter in gleicher Weise angeschlossen und auch hier kam dann am Ausgang ein DVB-C-Signal an.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage warum das so ist und warum können die einen Schalter damit umgehen und die anderen nicht (bisher 50:50)?

Unterschiedliche Potentiale, aktives (verstärktes Signal) am terrestrischen Eingang?

Ich fange mal an zu suchen und beschäftige mich mal mit den Erdungen.
Ideen und Anregungen und Unterstützung sind natürlich weiterhin willkommen.

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BeitragVerfasst am: 24.10.2019, 16:23    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« RentnerSat » hat folgendes geschrieben:
Jetzt stellt sich nur noch die Frage warum das so ist und warum können die einen Schalter damit umgehen und die anderen nicht (bisher 50:50)?

Unterschiedliche Potentiale, aktives (verstärktes Signal) am terrestrischen Eingang?

Wenn durch Masseunterbrechung am Eingang weniger Pegel ein besseres Signal am Ausgang ergibt, landet man beim schon erwähnten Stichwort Übersteuerung.

Nach den zahlreichen antennentechnischen Blindflügen stellt sich die Frage, ob es bei dieser hf-technischen Lappalie nicht überfällig war einen Antennenprofi mit Antennenmessgerät zu rufen, der die Ursache im Handumdrehen diagnostiziert und schon längst gelöst hätte?

Eingangspegel dürfen nun mal nur so hoch sein, dass die max. zulässigen Ausgangspegel unter Berücksichtigung von -12 dB für Vollbandbelegung nicht überschritten werden.

Auch wenn Sünden bei Erdung und PA für den Effekt nicht ursächlich sind, gehören sicherheitstechnische Versäumnisse beseitigt.

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BeitragVerfasst am: 28.10.2019, 21:59    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

"Wenn durch Masseunterbrechung am Eingang weniger Pegel ein besseres Signal am Ausgang ergibt, landet man beim schon erwähnten Stichwort Übersteuerung. "

Es ergab ja kein besseres Signal, sondern es war vorher überhaupt kein Sinal vorhanden. Wenn ein "übersteuertes" Signal (wie man es z.B. aus der analogen Welt kennt) vorhanden gewesen wäre, so hätte ich den Fehler wohl eher gefunden.

Aber dass der Switch bei einem ter. Eingangspegel von 79,4dB komplett das Signal weg schaltet hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich musste ein Dampfungsglied mit 18dB vorschalten damit am Ausgang ein Signal ankommt (E=61,4dB/A=66dB). Selbst wenn ich da die 12dB noch dazu rechne bin ich weit von den angegebenen 83dB entfernt.

Das erklärt jetzt auch warum die anderen Schalter funktioniert haben.
Die 83dB max. Ausgangspegel hatte ich irgendwie überhaupt nicht mehr so auf dem Schirm, bzw. hatte wohl die höheren Werte der passiven Schalter im Hinterkopf.

Danke jedenfalls für Eure Unterstützung und so hatte ich zumindest seit vielen Jahren auch mal wieder etwas Praxis Wink

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