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 Thema: Überspannungsschutz

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strzata

Satfreund-Level 01  Wenig aktiver Satfreund
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BeitragVerfasst am: 5.8.2019, 12:56    Überspannungsschutz Antworten mit ZitatNach oben

Hallo ,
hab die SAT Anlage auf optisch umgerüstet. Dauerte nicht lange, da war das LNB wegen Überspannung (?) defekt. Zum LNB geht das Glasfaser und ein Koax für die Stromversorgung (12 Volt). Leitung in Leerrohr unter der Erde, ca. 60 Meter). Hab die Erdungsklemme am LNB jetzt mit dem Mast verbunden (steht 1 m tief in der Erde). Ob das genügt, um einem weiteren Schaden vorzubeugen? Oder sollte ich im Schaltschrank, wo das 12 Volt Netzteil und der Multischalter sitzen, einen Überspannungsschutz einbauen? Greift dieser, wenn am LNB Überspannungen (Blitz) eindringen?
Für eine Antwort danke ich euch.
Gruß Norbert

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Dipol

Satfreund-Level 03  Mäßig aktiver Satfreund
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BeitragVerfasst am: 8.9.2019, 19:46    Re: Überspannungsschutz Antworten mit ZitatNach oben

« strzata » hat folgendes geschrieben:
Hab die Erdungsklemme am LNB jetzt mit dem Mast verbunden (steht 1 m tief in der Erde). Ob das genügt, um einem weiteren Schaden vorzubeugen?

Nach der für Antennensicherheit primär maßgeblichen IEC 60728-11 sind im Freiland/Garten installierte Antennen zu erden. Mit nur 1 m Tiefe unterschreitet der Mast die Normforderung für Tiefenerder mit min. 2,5 m Länge, Kopf 0,5 m unter Grund versenkt (= 3 m Eintreibtiefe), erheblich. Alternativ wäre auch ein 5 m langer Oberflächenerder in min. 0,5 m Tiefe normkonform gewesen.

60 m Zuleitungen sind zur Einkopplung von Blitzströmen aus Naheinschlägen prädestiniert und falls anstelle eines metallfreien Erdkabels eines mit Metallarmierung verlegt wurde, sind davon Koax und LWL betroffen.

« strzata » hat folgendes geschrieben:
Oder sollte ich im Schaltschrank, wo das 12 Volt Netzteil und der Multischalter sitzen, einen Überspannungsschutz einbauen? Greift dieser, wenn am LNB Überspannungen (Blitz) eindringen?

Die Schirme ALLER aus Blitzschutzzone LPZ 0A in oder aus Gebäuden geführten Leitungen sind - nach Blitzschutzzonenprinzip vorzugsweise möglichst nahe der Einfuhrung ins Gebäude - in den obligatorischen Schutzpotenzialausgleich einzubinden.

Die Verbindung von LNB-Gehäusen mit min. 4 mm² Cu kann sich evtl. auch bei einem nur wenig erdfühligen Mast positiv auswirken. Allein damit sind aber die bestehenden Sicherheitsdefizite nicht zu kompensieren. Selbst ein am Gebäude fachrecht installierter energetisch koordinierter Schutz des Koax mit z. B. KATHREIN KAZ 12 nach dem Eingangs-PA und KAZ 11 beim Netzteil kann nur Elektrik/Elektronik im Gebäude aber doch keinen 60 m entfernten LNB schützen.

Metallarmierte LWL kann man nicht in den PA einbeziehen. Ein im Hochspannungslabor bei DEHN durchgeführter Test hat eine unzureichende Spannungsfestigkeit der FC-PC-Stecker ergeben, womit die bei Markteinführung des LWL-LNB gemachten Bewerbungen wie z. B. "keine Erdung nötig" irreführend waren.

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